Gedenken an einem ungewöhlichen Ort

  • 17.01.2018

Dortmund. Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund (GCJZ) legt bei ihren Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2018 Schwerpunkte auf die Themen Internationaler Holocaust-Gedenktag, Interreligiöser Dialog, Begegnung mit jüdischer Religion und Kultur sowie Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus.

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Kleine Steine – große Geschichte

  • 11.01.2018

Dortmund-Kurl. Fröhlich lachend reitet Jesus auf einem Esel, seine Anhänger schwenken Palmwedel zur Begrüßung, eine lange Menschenschlange folgt ihm. So oder so ähnlich könnte es beim echten Einzug in Jerusalem ausgesehen haben. In der Kirche St. Johannes Baptista kann man sich ab dem 28. Januar diese fröhliche Szene anschauen – im Miniformat. Denn Jesus, seine Jünger und Anhänger sind allesamt kleine Spielfiguren und die Helden des Lego-Ostergartens.

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Leckeres aus der Suppenküche

  • 05.01.2018

Castrop-Rauxel (emp). Es ist Dienstagmittag. In der Suppenküche im Keller des Caritasverbandes am Lambertusplatz 16 duftet es nach frisch gebratenem Fleisch und gedünstetem Gemüse. Ingrid Sobota wirft einen prüfenden Blick in einen der großen Edelstahltöpfe. Die Kartoffeln sind auch fertig, stellt sie zufrieden fest.

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Gottes Container

  • 20.12.2017

Herne. Ein tiefgoldener, kantiger Container inmitten von Weihnachtsmarktbuden und bunten Schaufenstern – mit dem Projekt „Gott kommt nach Herne“ will die Pfarrei St. Dionysius provozieren. Die Menschen sollen stutzig werden, über die Aufschrift „Gott kommt nach Herne“ stolpern und über die Botschaft nachdenken. „Bisher haben wir Weihnachten in Herne nur hinter den Kirchentüren gefeiert. Mit dem Container bringen wir Weihnachten und damit Gott endlich raus zu den Menschen“, sagt Gemeindereferent Dominik Mutschler.

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Was hält Europa zusammen?

  • 13.12.2017

Dortmund (pdp). „Europa“ war und ist eines der Schwerpunktthemen der Kommende Dortmund, dem Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn. „Was hält Europa zusammen?“, hieß dann auch die zentrale Frage beim Patronatsfest, dem Festtag des heiligen Clemens von Rom. Dr. Hania Fedorowicz, Direktorin des Europäischen Institutes für Gemeinschaftsbasierende Konfliktlösung in Salzburg, hielt dazu den Festvortrag vor mehr als 130 Gästen.

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15 Jahre gegen die Einsamkeit

  • 06.12.2017

Dortmund. Die meisten Menschen freuen sich auf das Wochenende, speziell auf den Sonntag. Es gibt aber auch Leute, für die dieser Tag bedrückend ist. Menschen, die ihnen nahe standen, leben nicht mehr, ihr Gesundheitszustand lässt Unternehmungen nicht mehr zu – die Gründe sind vielfältig. Vor 15 Jahren kam Mitgliedern der heutigen Propsteigemeinde (früher Liebfrauen) deshalb der Gedanke, diese Menschen einmal im Monat an einem Sonntagnachmittag einzuladen. Die Gruppe „gemeinsam statt einsam“ war geboren.

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Moderne Dienstboten im Dauereinsatz

  • 09.11.2017

Dortmund. Der Advent steht vor der Tür, die Liste, was noch zu erledigen ist, wird länger – und die Zeit verfliegt. Umso verführerischer wird es dann, ungeliebte Aufgaben einfach mal anderen zu überlassen. Pizza bestellen statt zu kochen, eine Putzfrau bringt das Haus auf Vordermann, die Geschenke bestellt man im Internet – schöne neue Dienstleistungswelt. Doch wer sind diese modernen Dienstboten eigentlich, sind sie zufrieden mit ihrem Job, verdienen sie genug, um ihre Familien zu ernähren? Diese Fragen stellte die Journalistin und Autorin Julia Friedrichs beim Querdenker-Abend in der Dortmunder Kommende.

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Den Deportierten einen Namen geben

  • 03.11.2017

Dortmund. „Vor genau 20 Jahren war es die Idee der Organisatoren, Opfern der NS-Zeit einen Namen zu geben.“ Sigrid Schäfer, Geschäftsführerin der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), erinnert sich noch gut an die Motivation für das erste Ökumenische Gedenken zur Erinnerung an die Reichspogromnacht am 9. November 1938. Auch in diesem Jahr gibt es eine Gedenkveranstaltung.

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Keiner is(s)t gerne alleine

  • 18.10.2017

Dortmund-Scharnhorst. Gedämpfte Stimmen im Gemeindesaal von St. Franziskus. Tische stehen so, dass hier Gruppen von vier oder sechs Personen bequem sitzen können. Und der Raum füllt sich. Denn heute heißt es wieder „Iss wat“. Das bedeutet: leckere Suppe für zwei Euro und gute Gespräche gratis dazu. Doch etwas ist heute anders, betont Pastor Manfred Wacker. „Die Ehrenamtlichen, die sonst hier arbeiten, haben heute frei.“ Stattdessen servieren Schülerinnen und Schüler der Paul-Dohrmann-Schule drei verschiedene Suppen.

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