Viel Zeit für gute Beratung

Bonifatius-Buchhandlung seit 30 Jahren in Dortmund am Propsteihof

In ihren Grußworten zum 30-jährigen Bestehen der Bonifatius-Buchhandlung in Dortmund lobten Rolf Pitsch (Geschäftsführer der Bonifatius GmbH), Tanja Olschewski (Leiterin der Bonifatius-Buchhandlung Dortmund), Bürgermeisterin Birgit Jörder, Michael Vogt (stellv. Stadtdechant) und Superintendentin Heike Proske vor allem das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Kunden. // Die konfessionelle Buchhandlung hat treue Kunden. Fotos: Maas

 

Dortmund/Paderborn. 1989 verließ die Regensbergsche Buchhandlung aus Münster die Dortmunder Innenstadt. „Damals war es der Kirche sehr wichtig, dass es hier wieder eine konfessionelle Buchhandlung gibt.“ Daran erinnerte der stellvertretende Stadtdechant Michael Vogt in den Räumen des Unternehmens, das die Lücke schloss. Denn die Bonifatius-­Buchhandlung feierte ihr 30-jähriges Bestehen in Dortmund.

Rolf Pitsch, Geschäftsführer der Bonifatius GmbH, betonte in seinen Grußworten: „Lasst uns die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter feiern!“ Ein ähnlicher Appell kam auch von der Dortmunder Bürgermeisterin Birgit Jörder. Denn wer hier arbeitet „tut etwas, was nicht mehr selbstverständlich ist“. Dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter viel Zeit für die Beratung der Kunden nehmen, „ist heute ungewöhnlich“, so Birgit Jörder.

Superintendentin Heike Pros­ke sieht das Geschäft als Gewinn für die Stadt. Der Name „Bonifatius“, der übersetzt etwa „Gutes tun“ bedeutet, sei eine Verpflichtung.Das Angebot selbst ist nicht katholisch begrenzt. Neben Kreuzen, Rosenkränzen oder Taufkerzen gibt es auch weltliche Werke sowie eine große Auswahl im Kinder- und Jugendbereich. Leserinnen und Leser, die an spiritueller Sinnsuche und religiösen Lebensmodellen interessiert sind, finden am Propsteihof ein gut aufgestelltes Sortiment.

Schließlich betonte der stellvertretende Stadtdechant Michael Vogt nicht ohne Stolz: „Mit einer konfessionellen Buchhandlung verfügt Dortmund über ein Angebot, das sogar traditionsreiche Bischofsstädte wie Köln oder Mainz schon nicht mehr haben.“

Vogt betonte zudem, dass er hier immer fündig werde, wenn er Geschenke sucht. Und so manchen Eltern habe er in der Vorbereitung zur Taufe geraten, einmal am Props­teihof vorbeizuschauen. Da konnte Superintendentin Pros­ke nur zustimmend nicken.

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