Tradition und Veränderungen

Starterpaket überreicht: Fünf Gemeinden bilden den Pastoralen Raum Dortmunder Westen

Türen können offenstehen, angelehnt oder komplett verschlossen sein. Doch im Dortmunder Westen heißt es „Türen öffnen”. Dies ist das Motto des Pastoralen Raums Dortmunder Westen, betonte dessen Leiter Pfarrer Guido Hoernchen während der Messfeier zum Auftakt des Pastoralen Raums.

Fünf Gemeinden – St. Magdalena Lütgendortmund, Herz Jesu Bövinghausen, Heilige Familie Marten, St. Laurentius Marten und „Christus unser Friede“ Oespel-Kley – sind nun ganz offiziell auf dem Weg zum Pastoralen Raum. Als sichtbares Zeichen überreichte Pfarrer Michael Ortwald das Starterpaket des Erzbistums Paderborn.

„Aus eigener Erfahrung weiß ich: Das ist kein Krimi, auch kein Drama und auch nicht Rosamunde Pilcher“, so Ortwald, Leiter des Pastoralverbundes Am Revierpark. Dennoch: Von den Erfahrungen aus dem Erzbistum, die darin zusammengefasst sind, könne auch der Dortmunder Westen profitieren. Und an die zahlreichen Gottesdienstbesucher gerichtet, betonte Ortwald: „Es ist ein Meilenstein, den sie alle am Anfang ihres Pastoralen Raums setzen.“

Der Ort für die Messfeier war bewusst gewählt. Zum einen: „Er ist fast in der Mitte unseres Pastoralen Raums.“ Doch in der ehemaligen Zeche Germania, die „in den 1950er Jahren das modernste Bergwerk Europas war“, steckt noch mehr Symbolik. „Tradition und Geschichte, aber auch Veränderung treffen aufeinander“, betonte Pfarrer Hoernchen. Denn Bergleute gibt es hier nicht mehr, dafür werden Jugendliche vom CJD qualifiziert für das Arbeitsleben.

Altes und Neues nebeneinander, Bewährtes bewahren, aber auch neue Wege einschlagen – am Anfang des Pastoralen Raums sind das Gefühle und Sorgen, die viele Gottesdienstbesucher haben.

Während der Messfeier baten sie Gott um „die Kraft, mit offenen Herzen aufeinander zuzugehen“. Pfarrer Guido Hoernchen ließ jedenfalls keinen Zweifel aufkommen: „Wir alle sind berufen, auf seinem oder ihrem Platz im Leben Gott erfahrbar zu machen. Ich freue mich darauf.“

Wolfgang Maas

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