Selbstbestimmt leben

Das Caritas-Wohnhaus St. Hedwig feierte sein 30-jähriges Bestehen

Hausleiterin Gisela Jäger begrüßte gemeinsam mit den Bewohnern Caritaspfarrer Michael Ortwald (l.), den Caritas-Vorstandsvorsitzenden Georg Rupa, seine Vorstandskollegin Brigitte Skorupka (3. v. r.) sowie Abteilungsleiterin Elke Krause (2. v. r.) Foto: Maas

 

Dortmund Huckarde (CPD/WMA). So begrüßte ein sichtlich gut gelaunter Georg Rupa die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnhauses St. Hedwig sowie ihre Gäste – aus gutem Grund. Denn seit 30 Jahren besteht die Einrichtung. Und der Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes Dortmund nutzte die Gelegenheit, allen Beteiligten herzliche Glückwünsche zu überbringen

Rückblick: Am 1. August 1985 wurde die erste Wohngruppe eingerichtet und bot 12 erwachsenen Männern mit einer geistigen Beeinträchtigung ein neues Zuhause. Vier der damals frisch eingezogenen Männer leben noch heute im Wohnhaus. Sie erhielten deshalb bei der Feier zum 30-jährigen Bestehen eine Urkunde.

Das Wohnhaus war damals noch nicht an der Rahmer Straße 51, sondern im Dortmunder Norden, an der heutigen Clemens-Veltum-Straße 104. Dort lebten in den ersten Jahren zudem noch sechs Kontingentflüchtlinge und 27 Spätaussiedlerinnen im gleichen Gebäude.

„Flüchtlingsprobleme gab es also schon immer“, gab Georg Rupa zu bedenken. Aber eben auch Menschen, die sich um ihre Nächsten gekümmert haben und neue Wohngelegenheiten fanden. Deshalb sei auch der Name der Einrichtung treffend. „Die heilige Hedwig hat neue Möglichkeiten der Arbeit und des Miteinanderlebens ermöglicht“, betonte Georg Rupa.

Im Juni 1990 wurde die Einrichtung dann komplett zum Wohnhaus für Menschen mit Behinderungen umgebaut. Es entstanden insgesamt 27 Plätze, ein Kurzzeitpflegeplatz und zwei Trainingswohnplätze in Form von Apartments. „Das Haus war allerdings nicht behindertengerecht“, begründet Elke Krause, Abteilungsleiterin Behindertenhilfe bei der Caritas, den Umzug. 2005 beschloss der Verband den Neubau.

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