Pilgernd in die Geschichte eintauchen

Über 100 Frauen machten sich auf Einladung der kfd auf den Weg von Aplerbeck nach Hörde

Die kfd-Pilgerwanderung startete auf dem Kirchplatz von St. Ewaldi in Aplerbeck. Von dort aus ging es auch zum Phoenix-­See und nach Hörde. Foto: Czembor

 

Dortmund. Über 100 Frauen aus dem gesamten Stadtverband Dortmund der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) gingen jetzt im Süden der Stadt auf große Pilgerfahrt. Von Apler­beck ging es über Schüren durch ein besonders schönes Stück des Dortmunder Südens und dann rund um den Phönix-See bis nach Hörde in die Stiftskirche Santa Clara.

von Horst-Dieter Czembor

Wegen des heißen Wetters waren zwar nicht alle der 141 angemeldeten Teilnehmerinnen gekommen, aber alle, die an der Kirche St. Ewaldi gestartet waren, hielten durch.

Nach einem kurzen Pilger­impuls in dem Gotteshaus ging es los. Auf dem neuen Emscherweg führte die Strecke in Richtung Schüren, wo die St. Bonifatius-Gemeinde erste Station auf dem Pilgerweg war. Hier sorgten die kfd-Frauen der Gemeinde für eine Stärkung der Teilnehmerinnen. Warme und vor allem kalte Getränke sowie selbst gebackener Kuchen machten die kfd-Pilgerinnen fit für die weitere Strecke.

Auf dem neu gezeichneten Emscher-Fuß-Rad-Weg ging es weiter zum Phönix-See, wo die Kulturinsel die nächste Station war. Neben einem Pilger­impuls gab es für die Teilnehmerinnen auch sachkundige Informationen über die historische Thomasbirne, die vom Hörder Verein zur Förderung der Heimatpflege erfolgreich vor dem Einschmelzen gerettet wurde und die längst ihren endgültigen Standplatz auf der künstlich angelegten Insel im See gefunden hat.

Nach einem langen Blick auf die Hörder Burg und die Grabungsreste aus dem Mittelalter im Umfeld war die Stiftskirche Santa Clara das Ziel der kfd-Pilgerinnen.

Hier empfing sie der renommierte Heimatforscher Willi Garth und vermittelte ihnen alles über das historische Gotteshaus, mit dessen Geschichte er wie kaum ein anderer vertraut ist. Zum Abschluss des Tages gab es für alle einen Pilgersegen, den Monika Schoen erteilte, die als geistliche Begleiterin ausgebildet wurde und den kfd-Pilgerweg mitgegangen war.

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