Pilgerinnen im Pott

Drei kfd-Gruppen machten sich auf den Weg

19 Frauen und ein Hund pilgerten im Pott.

 

Herne. In den Vorständen der drei kfd-Gruppen im Pastoralverbund Wanne entstand die Idee, einen Frauenpilgertag anzubieten. Diese wurde jetzt in die Tat umgesetzt.

Die Wahl fiel auf die rund 15 Kilometer lange Teilstrecke von Gelsenkirchen nach Herne-Crange aus dem Buch „Pilgern im Pott“. Die Gemeindereferentin Susanna Mirzaian begleitete den Pilgertag.

Nachdem sich die insgesamt 19 Frauen und ein Hund aus verschiedenen Herner und Wanne-Eickler Kirchengemeinden am Gelsenkirchener Hauptbahnhof getroffen hatten, ging es zunächst zur Props­teikirche St. Augustinus. Diese beeindruckt durch ihre Weite, die wunderschönen blauen Fenster und den Altar, in dem Kupferplatten mit verschiedenen biblischen Szenen eingelassen sind.

Nach dem ersten Impuls und dem Segen durch Gemeindereferentin Susanna Mirzaian führte der Weg aus der Stadt heraus, vorbei an für das Ruhrgebiet typischen Häuserfronten, türkischen Supermärkten, einem Friedhof und einer Moschee. In einer Kleingartensiedlung machte die Gruppe Halt. Dort teilten sich die Frauen in Gruppen auf, um miteinander über Aufbrüche in ihrem Leben ins Gespräch zu kommen.

Die nächste Etappe führte auf die Erzbahntrasse. Da es Mittag war, suchten die Pilgerinnen einen etwas abseits gelegenen Platz auf, um eine Pause zu machen. Im Anschluss brauchte die Gruppe etwas Zeit, um ihr Lauftempo aufzunehmen und die Abstände vergrößerten sich.

Nächste Station war eine Brücke, auf der man den Rhein-Herne-Kanal überqueren konnte. Sie bot Gelegenheit, auf das Wasser zu schauen und seine Gedanken treiben zu lassen. Nach diesem Moment des Innehaltens begab sich die Gruppe auf den Weg zum Cranger Kirmesplatz. Da in der Cranger Kirche eine Trauung stattfand, versammelten sich die Pilgerrinnen im Schatten des Got-
teshauses, um zu beten. Jede Frau erhielt eine Karte mit einem Engel und einem Bibelspruch als Erinnerung.

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