Mahnwache in der Mittagspause

Kampagne „Wir alle sind Dortmund“ wurde ein Jahr alt

Für ein friedliches Zusammenleben setzt sich die Kampagne „Wir alle sind Dortmund“ ein. Auch Propst Andreas Coersmeier (vorne, 2. v. l.) zeigte Flagge. Foto: Stephan Schütze

 

Dortmund (ubi). Ihren ersten Geburtstag feierte jetzt die Kampagne „Wir alle sind Dortmund“. Die gemeinsame Friedensbotschaft, die das respektvolle und friedliche Miteinander aller Menschen fördert, startete am 25. April des vergangenen Jahres.

Beinahe auf den Tag genau ein Jahr später haben die Träger der Kampagne, die Abrahamsreligionen und die Stadt Dortmund, zu einer „Mahnwache in der Mittagspause“ vor dem Rathaus aufgerufen. Gekommen waren Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter der Religionsgemeinschaften und von Verbänden. Spontan beteiligte sich eine Gruppe von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen.

Ein „gutes Beispiel“ sei „Wir alle sind Dortmund“, so Bürgermeisterin Birgit Jörder. Denn durch die Zusammenarbeit von Evangelischer Kirche und Katholischer Kirche, Jüdischer Kultusgemeinde und muslimischen Gemeinden „können wir den Frieden sicherer machen“.

Imam Ahmad Aweimer vom Rat der muslimischen Gemeinden kündigte an: „Wir machen weiter.“ Weiter mit Begegnungen, dem interreligiösen Dialog und der Integrationsarbeit. Die Religionsgemeinschaften, so Aweimer, seien in der Pflicht, sich für den Frieden in der Stadt zu engagieren.

Dem Kampagnenaufruf haben sich bisher mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger, sowie rund 250 Unternehmen und Organisationen angeschlossen. Auch die 120 städtischen Kitas haben das Kampagnenlogo angebracht.

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