Große Freude über doppelte Ehrung

Norbert Cruse und Heinrich Piekarz erhalten päpstliches Ehrenkreuz

Große Freude für verdiente Aktive. Foto: Schmitz

 

Belecke/Allagen. Mit dem päpstlichen Ehrenkreuz „Pro Ecclesia et Pontifice“ wurden Norbert Cruse und Heinrich Piekarz ausgezeichnet. Pastoralverbundsleiter Pfarrer Markus Gudermann überreichte die Auszeichnungen im Rahmen der Feierstunde im Pfarrzentrum St. Pankratius vor 120 Gästen. Die Geehrten dankten dabei ganz herzlich allen Wegbegleitern, allen voran ihren Ehefrauen.

In seiner Festansprache im Pfarrzentrum betonte Gudermann die große Bedeutung, die das Ehrenamt in der Kirche habe. „Die Laien sind die Kraft der Kirche“, habe jüngst Papst Franziskus in einer Generalaudienz erklärt. Die Zeiten, in denen die Hauptamtlichen als Alleinunterhalter oder gar als Dompteure sagten, wo es langging, sind längst vorbei. „Ich bin froh, dass es Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche gibt, die sich für ihren Glauben einsetzen – freiwillig, ohne Bezahlung, mit hoher Verlässlichkeit, großem Idealismus, vielen Ideen und Kreativität.“ Norbert Cruse und Heinrich Piekarz hätten dies bereits „fast ihr ganzes Leben lang“ getan und einen „außergewöhnlichen Einsatz für ihre Kirchengemeinden geleistet“.

Angefangen als Messdiener in seinem Geburtsort Niederbergheim wurde Heinrich Piekarz 1982 Mitglied des Kirchenvorstandes St. Johannes Baptist Allagen. Im Jahr 1986 wurde er stellvertretender KV-Vorsitzender und blieb es bis zu seinem Ausscheiden nach 36 Jahren. In seine Amtszeit fielen viele Projekte: Renovierungen der Pfarrkirche St. Johannes Baptist, der Kapelle St. Antonius und St. Luzia Niederbergheim, des Pfarrhauses, des Pfarrheimes. Er war auch an der Planung und Erweiterung des Kindergartens St. Antonius sowie an der Erneuerung des Rosengartens beteiligt. Ein besonderes Anliegen war ihm eine neue Nutzung für das ehemalige Schwesternhaus „Antoniusstift“. Dort lebt inzwischen eine syrische Familie, die er betreut.

Auch Norbert Cruse war bis zu seinem 18. Lebensjahr Messdiener. Ab 1963 übernahm er Verantwortung in der Pfadfinderschaft als „Siedlungsführer“ und sorgte dafür, dass die Belecker Pfadfinder 1966 ihre Ernennungsurkunde als eigener Stamm erhielten. Er war stellvertretender Pfarrjugendleiter im BDKJ und zwölf Jahre Vorsitzender des Pfarrgemeinderates. Er war außerdem für zehn Jahre Mitglied im Dekanatspastoralrat des Dekanates Rüthen sowie 21 Jahre Mitglied im Kirchenvorstand St. Pankratius, davon 7 Jahre als stellvertretender und 9 Jahre als geschäftsführender Vorsitzender. Er begleitete viele Projekte: Umbau des Pfarrzentrums, der Kindergärten St. Pankratius, Heilig Kreuz und des Anno-­Hauses, Errichtung und Unterhaltung des Stadtmuseums „Schatzkammer Props­tei“, Arbeiten in der und um die Propsteikirche St. Pankratius, die Heilig-­Kreuz-Kirche sowie die Külben- und Kreuzkapelle.

Diesen Artikel teilen:

Ähnliche Artikel