Bildung und Begegnung

„Aktiv bleiben“: „Akademie 60plus“ des Kolping-Bildungswerkes startet

Beate Hinz und Martin Weimer vom Kolping-Bildungswerk mit dem neuen Programm. (Foto: Wiedenhaus)

 

Hamm. Wenn es um Bildungsangebote für Senioren geht, ist die Auswahl groß. Das Kolping-Bildungswerk Paderborn startet mit seiner „Akademie 60plus“ jetzt ein Angebot, das auf besondere Akzente setzt: Es soll Forum für „Bildung und Begegnung“ sein.

„Der Begriff Forum macht schon deutlich, worum es uns in der Akademie geht“, erläutert Martin Weimer, Leiter der Abteilung Erwachsenenbildung im Kolping Bildungswerk, das Konzept: „Die Teilnehmer sind nicht in der Rolle der passiven Konsumenten, sondern sollen einen aktiven Part übernehmen – im Austausch untereinander und mit den Referenten – und das in einer Atmosphäre, die den Austausch untereinander und die Diskussionskultur fördert.“ „Offenheit“ ist für Bildungsreferentin Beate Hinz in diesem Zusammenhang ein zentraler Aspekt: „Dabei geht es nicht nur um thematische Anregungen, sondern auch darum, dass jeder seine persönlichen Erfahrungen mit einbringen kann.“ Wer Neues entdecken, bekanntes Wissen vertiefen oder in eine neue gesellschaftliche Rolle hineinwachsen wolle, sei bei der „Akademie 60plus“ genau richtig, bringt es das Seminarprogramm auf den Punkt.

Mit dem Angebot soll auch dem aktuellen Bild von Senioren Rechnung getragen werden. Martin Weimer: „Nicht der Zeitvertreib steht im Mittelpunkt, sondern der Anspruch, beispielsweise zum Mitgestalten und Interessenvertreten zu motivieren.“

Die Bandbreite der Angebote reicht von Bildungsreisen über Kurse zu körperlicher und geistiger Beweglichkeit oder Strategien mit Stress umzugehen bis hin zur Frage, wie sich Veränderungsprozesse bewältigen lassen: „Vom Beruf in den Ruhestand“. Der Bereich Religiosität im Alter ist mit „Glaubenswege – Lebenswege“ überschrieben. Ganz aktuell geht es in einem Kurs um die Qualifizierung zur ehrenamtlichen Arbeit in der Flüchtlingshilfe.

Die Seminare finden in Hamm, Paderborn, Soest, Witten und Bestwig statt.

Andreas Wiedenhaus

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