Berechtigter Optimismus

Als das Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn „an den Start ging“, geschah das mit einem entsprechenden „Event“ in der Paderhalle – und großer Beteiligung aus dem gesamten Erzbistum. Mittlerweile ist seit der Inkraftsetzung ein gutes Jahr vergangen. Zeit für eine erste Bilanz.

Die Euphorie, die im Oktober 2014 in der Paderhalle herrschte, ist nicht verflogen, sie hat sich gewandelt: Überall ist die große Energie zu spüren, mit der Haupt- und Ehrenamtliche sich an die Umsetzung gemacht haben.

Erzbischof Hans-Josef Becker hat in einem Interview zur ersten Jahresbilanz betont, dass noch eine weite Wegstrecke vor allen Beteiligten liegt, und in diesem Zusammenhang zu „engagierter Gelassenheit“ aufgefordert.

Ein gutes Stichwort, wird es doch in den nächsten Jahren darauf ankommen, vieles nicht nur umzusetzen, sondern auch weiterzuentwickeln und immer wieder zu überprüfen. Ein dynamischer Prozess, bei dem Enthusiasmus genauso gefragt ist wie Realismus und ein Haushalten mit den Kräften.

Wenn das in der richtigen Mischung zusammenkommt, dann ist der aktuell herrschende Optimismus berechtigt.

Erfolgreich kann das alles aber letztlich nur sein, wenn sich möglichst viele berufen fühlen, aktiv mitzumachen und Verantwortung zu übernehmen – unabhängig von Alter oder Amt.

von Andreas Wiedenhaus

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