Aktuelle Ausgabe
2012-20

kfd in Bad Westernkotten lud zum „Tag der Offenen Gärten“ ein

Zwischen Kräutern und Kartoffelwaffel

Bad Westernkotten. Engagement gekreuzt mit Leidenschaft, diese Mischung muss einfach ganz besondere Blüten treiben: Den Beweis dafür lieferten jetzt die Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) in Bad Westernkotten. Mit über 100 Aktiven stellte man gemeinsam einen „Tag der Offenen Gärten“ auf die Beine. Das Resultat: Hunderte begeisterte Besucher, die sich nicht nur in den elf Privatgärten tummelten, sondern auch auf dem Mühlengelände des Erwitter Kurortes. Dort lud parallel zum Stöbern und Staunen in den mediterran bis paradiesisch gestalteten Kleinoden allerhand Interessantes und Kulinarisches zur Kurzweil ein. 

von Stefan Niggenaber 

Auf die Idee zum Tag der Offenen Gärten sei man innerhalb der kfd-Gruppe schon vor rund einem Jahr gekommen, erzählt kfd-Sprecherin Anette Sellmann zwischen Kräutergarten und Kartoffelwaffel. Diese dann auch tatsächlich in die Tat umzusetzen, habe in den folgenden Monaten allerdings allerhand Kräfte und Anstrengungen gefordert. Verlassen können habe man sich in diesen Punkten stets auf den guten Zusammenhalt vor Ort. Anette Sellmann: „Die Frauen ziehen immer alle an einem Strang, unsere kfd ist mit über 500 Mitgliedern bestens aufgestellt. Auf diesem Wege: Ein Lob an alle Beteiligten.“

Das Ergebnis indes konnte sich mehr als sehen lassen. Während die elf Privatgärten in Bad Westernkotten zum ungestörten Stöbern einluden, so allerhand Ideen – von schick und dekorativ bis witzig skurril – aufeinandertrafen, reihten sich auf dem Mühlengelände die Info- und Imbissstände wie Dominosteine aneinander. Frische Erdbeerbowle, Kaffee und Kuchen, Joghurt mit Früchten, Honig, Wein und Kräuter-Waffeln luden zum Probieren ein, während ortsansässige Landschaftsgärtner, Metallgestalter, Buchhändler, Imker und Patchworkerinnen Kunst und Können präsentierten.

Unterm Strich eine mehr als gelungene und, so Anette Sellmann, „runde Veranstaltung“, die vielen Gästen schon jetzt Lust auf eine Fortsetzung machte. Man habe noch nicht das ganze Pulver verschossen, der Kurort habe noch allerhand weitere tolle Gärten zu bieten, meinte Anette Sellmann schließlich mit einem Augenzwinkern.

Besonders gefreut habe die Damen der kfd im Übrigen die Offenheit der Gartenbesitzer, die bereits in diesem Jahr mit Herzblut bei der Sache waren. Da sei im Vorfeld keinerlei Überzeugungsarbeit notwendig gewesen, so Sellmann, „die passionierten Hobby-Gärtner waren sofort bei der Sache – ohne Wenn und Aber“.


24.05.2012
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