Pontifikalamt mit Erzbischof Hans-Josef Becker zum 175-jährigen Bestehen der Schützengilde Verl
Werte des Glaubens neu erkennen
Verl (ebbe). Mit einem Pontifikalamt mit Erzbischof Hans-Josef Becker beendete die St.-Hubertus-Schützengilde Verl jetzt die Feierlichkeiten anlässlich ihres 175-jährigen Bestehens. Brudermeister Heinz Sudhoff und Präses Pfarrer Hermann-Josef Hölscher begrüßten den hohen Gast aus Paderborn.
„Gott und den Menschen zugewandt – ein Anspruch ohne Vorbehalt, ohne Alternative“, dieses Leitwort stand über sämtlichen Aktivitäten im Jubiläumsjahr. Ein Jahr mit vielfältigen Projekten und Festen, mit dem die Schützengilde alle Generationen erreicht hat.
Das Patronatsfest mit Herausgabe einer Jubiläumsmedaille, der große Jubiläumsfestakt, ein Gilde-Kochbuch, ein Kindermalbuch, ein Malwettbewerb, die Bischofsprimiz von Weihbischof Hubert Berenbrinker, dem „ersten Verler Weihbischof“ in der mehr als 500-jährigen Geschichte der Pfarrei, eine Fahrradwallfahrt und erst recht ein Jubiläumsschützenfest mit einer Show und einem Festumzug, den Verl so noch nicht erlebt hat, bestimmten das Jubiläumsjahr.
„Bei Ihrem Jubiläum wird traditionelles Volksbrauchtum, das hierzulande in Jahrhunderten zum Schutz der Werte des Glaubens, der Sitte und der Heimat entstanden und gewachsen ist, für eine große Öffentlichkeit sichtbar“, sagte Erzbischof Becker in einem Grußwort. Er rief die Verler Schützen dazu auf, den Namen Gottes und die Lebenskraft des Evangeliums überzeugend zu vertreten und gab der Gilde ein Wort des Apostels Paulus aus dem Römerbrief mit auf den weiteren Weg: „Sei fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet!“
Mit Applaus dankten die Schützenbrüder ihrem Diözesanbischof für alle Guten Wünsche auch für die Zukunft ihrer im christlichen Glauben verankerten Schützengilde.







