Pastoralverbund „Balver Land“ besuchte biblische Stätten im Heiligen Land
Weihnachten bei 31 Grad erfahren
Balve. Eine Gruppe aus dem Pastoralverbund „Balver Land“ unter der Leitung von Pastor Stefan Siebert bereiste mit 25 Pilgern wieder das Heilige Land. Mit dabei waren auch Mitglieder anderer Pfarrgemeinden. An den ersten drei Tagen stand Jordanien auf dem Programm. Neben der Stadt Amman, dem biblischen Gerasa und der Taufstelle Jesu am Jordan war der Blick vom Berg Nebo in das verheißene Land der Höhepunkt dieses Auftaktes.
Zunächst erschlossen sich die Pilger in Israel das Gebiet um den See Genezareth aus historischer und biblischer Perspektive. Als stets engagierter Experte in Israel erwies sich Abuna Dr. Bernt Besch. Der katholische Geistliche ist seit vielen Jahren beim Lateinischen Patriarchat in Jerusalem für ausländische Pilgergruppen zuständig. Er stellte auch den Kontakt mit den Salvatorianerinnen her, sodass die Balver Gruppe deren große Schule in Nazareth besuchen konnte.
Mit der Leiterin diskutierten die Pilger über die Möglichkeiten, aber auch Probleme dieser Einrichtung. Zuvor berichtete Schwester Klara Berthold vom Schulalltag, vom sozialen Gefüge der Schüler und von der Bedeutung einer christlichen Schule in Galiläa. Mit dem Bus fuhren die Pilger durch das Jordantal in Richtung Jerusalem. Auf dem Weg dorthin erläuterte Abuna Bernt die historische und biblische Bedeutung von Qumran, Jericho und dem Berg der Versuchung.
„Schon stehen wir in deinen Toren Jerusalem, du starke Stadt, dicht gebaut und fest gefügt.“ Mit diesen Worten des Psalms 122 begrüßte die Pilgergruppe die Heilige Stadt, in der sie für den Rest der Reise Quartier bezog.
Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern – dieser Stationen im Leben Jesu gedachten die Reise-Teilnehmer mit spirituellen Betrachtungen durch Pastor Stefan Siebert.
Einen nachhaltigen Einblick in die Problematik des Zusammenlebens von Israelis und Palästinensern erhielten die Reisenden bei einem Besuch der arabisch-christlichen Gemeinde in Taibeh, im Autonomiegebiet, der sogenannten Westbank.
Der Abschluss der Pilgerfahrt führte zurück zum Anfang des Evangeliums: Die Hirtenfelder und die Geburtskirche in Betlehem wurden besucht. Diese biblisch bedeutsamen Orte ließen das Geheimnis der Weihnacht, selbst bei 31 Grad Celsius, erfahrbar werden.







