Aktuelle Ausgabe
2012-20

Pastor Hermann Peters wurde in Breslau für sein Engagement geehrt

Tafel erinnert an Hilfe

Für sein langjähriges Engagement wurde Pastor Hermann Peters (l.) bei einem Besuch in der Dortmunder Partnerstadt Breslau geehrt.

Dortmund/Breslau. Für seine Bemühungen um die Partnergemeinde Christus König in Breslau (Wroclaw) wurde Pastor Hermann Peters bei einem Besuch in der polnischen Partnerstadt geehrt. 

Während einer Feier mit Kardinal Gulbinowicz wurde eine persönliche Grußnote des Papstes von Wladyslaw Nowak, dem Inspektor des Vatikan, überbracht. Eine Gedenktafel an prominenter Stelle erinnert an das persönliche und finanzielle Engagement von Pastor Peters in der polnischen Partner-Kirchengemeinde der Gemeinden St. Bonifatius in Kirchderne und St. Imaculata in Scharnhorst. Bereits 2001 war Pastor Peters für seine Verdienste zum Canonikus vom Heiligen Kreuz ernannt worden.

Das große Engagement des Geistlichen für Partnerschaften und weltweite Hilfen war noch bei seinem goldenen Priesterjubiläum durch Gäste aus zahlreichen Ländern zum Ausdruck gekommen: Teilnehmer aus der Partnergemeinde Christus König in Breslau waren Pater Sylvester, Pater Boles-law, Pater Leschek und Pater Wittek. Aus Indien war Weihbischof Thomas gekommen, aus Indonesien, Makassar, Pastor Johannes über die Pater-Noldus-Aktion. Aus England, Blackburn, hatte Father Riley teilgenommen.

Neben zahlreichen einheimischen Priestern und Diakonen war auch Diakon Bernhard Groß, Sohn des seligen Nikolaus Groß, nach dem eine Straße und das Pfarrheim in Kirchderne benannt sind, gekommen. Die Partnergemeinde St. Bonifatius, Wanzleben bei Magdeburg, hatte als Zeichen des 20-jährigen intensiven Kontaktes eine große Abordnung geschickt. 

Die großzügigen Spenden und Kollekten aus den Gemeinden St. Bonifatius und Immaculata und Pastor Peters Heimatgemeinde Bödexen sowie von den vielen Gästen betrugen rund 16 000 Euro und fließen den Partnern in Indien und Indonesien zu.

Hintergrund

Bei Aufbau und Pflege der Partnerschaft zwischen Dortmund und Breslau kommt der St.-Hedwig-Stiftung eine wichtige Rolle zu. Ab 1971 entwickelten sich regelmäßige Kontakte zwischen der Dortmunder Arbeitsgruppe des Bensberger Kreises und dem Klub der Katholischen Intelligenz in Breslau. Während der Versorgungskrise in Polen in den 80er-Jahren wurden zahlreiche Hilfstransporte organisiert und es entstanden Partnerschaften zwischen katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Dortmund und Lünen mit Kirchengemeinden in Breslau. Dazu kamen Kontakte zwischen weiteren Einrichtungen beider Städte. Nach der politischen Wende in Polen wurde 1991 die „St.-Hedwig-Stiftung / Partnerschaften Dortmund-Breslau“ auf der Grundlage der seit 1981 bestehenden Partnerschaften gegründet. Die Ziele der Stiftung lauten: Die Organisation der Hilfe, der Aufbau einer „Hilfe zur Selbsthilfe“ sowie Pflege und Ausbau der Partnerschaften.


24.05.2012
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