Altar der Christkönig-Kirche in Sundern geweiht
Starke Zeichen gesetzt
Sundern. In der Christkönig-Kirche in Sundern ist nach der Renovierung am Samstag vor dem Palmsonntag die erste heilige Messe gefeiert worden. Weihbischof Manfred Grothe weihte während des Gottesdienstes den Altar. Es war ein symbolträchtiges Ereignis.
von Matthias Nückel
„Es ist ein starkes Zeichen, wenn wir am Tor zur heiligen Woche diesen Altar weihen können“, sagte Weihbischof Grothe. Denn das Fundament der Kirche sei Jesus Christus und es gebe kein stärkeres Symbol, das die Funktion Jesu Christi darstelle, als den Altar. Die Altarweihe sei für die Gemeinde ein ganz besonderer Akt.
„Der Altar ist das Herzstück der Kirche für uns katholische Christen“, erläuterte Grothe die Bedeutung des Opfertisches. Deshalb stehe er in der Mitte. Der Altar sei „Symbol für Christus, der die Mitte ist“. Und der Altar sagt uns: „Durch Jesus Christus können wir zum Vater kommen.“ Und noch ein starkes Zeichen hob der Weihbischof hervor: „Die Gemeinde setzt in einer Zeit, in der es viele Fragen gibt, ein Zeichen der Hoffnung und Zuversicht.“
Die Renovierung der Christkönig-Kirche dauert schon einige Jahre. Vor vier Jahren begann man mit dem Dach, zwei Jahre später wurde die Heizung erneuert. Jetzt wurden die Taufkapelle und der Innenraum des 1960 erbauten Gotteshauses renoviert.
Bei der Neugestaltung des Altarraums durch den Seidfelder Steinmetz Thomas Greitemann wurden nur vorhandene Materialien verwendet. So wurde der Altar von der Firma Brüser in Olpe 40 Zentimeter schmaler geschnitten. Aus dem abgetrennten Stück wurde der neue Ambo gefertigt. Geplant haben die Gestaltung die Architektinnen Mechthild Clemens und Barbara Maas aus Arnsberg-Herdingen.
Aus der Gemeinde gab es bei den Arbeiten viel Unterstützung. Alle Verbände und Vereine packten kräftig mit an: von der kfd über die Schützen bis hin zur Kolpingsfamilie. „Vielleicht haben Sie etwas von der ,Dombauhütte‘ miterlebt und erfahren, dass Beten und Arbeiten einen guten Einklang bilden“, sagte Pfarrer Josef Pohlmeyer bei der Begrüßung der Gottesdienstbesucher. Er betonte, die Weihe sei auch ein Grund, für fünf Jahrzehnte Freiheit und Frieden zu danken.
In den Altar wurden während der feierlichen Messe Reliquien der heiligen Theodora von Konstantinopel eingesetzt, da die Gemeinde die Kaiserin und Friedensstifterin aus dem 9. Jahrhundert verehrt.







