Simon Daubhäußer übernimmt Aufgaben von Wolfgang Hohmann in der Propsteikirche
Stabwechsel bei Organisten
Dortmund (pdp). Der langjährige Organist der Propsteigemeinde und Dekanatskirchenmusiker Wolfgang Hohmann wurde jetzt von der Gemeinde verabschiedet. Zugleich trat sein Nachfolger, Simon Daubhäußer seinen Dienst an.
Seit 1972 war Wolfgang Hohmann in Dortmund tätig, seit 1981 als Regionalkirchenmusiker und seit 1989 als Kantor in der Propsteigemeinde. 1998 wurde er Dekanatskantor des damaligen Dekanats Dortmund-Mitte. Zahlreiche Konzerte hat er – auch zusammen mit dem „Propstei-Trio“ – in der Kirche gespielt. Seine regelmäßigen Nachspiele nach den Gottesdiensten waren kleine Konzerte, die viele Besucher sehr genossen.
Darüber hinaus war Hohmann auf Dekanatsebene für die Ausbildung von hauptamtlichen und nebenamtlichen Kirchenmusikern zuständig. Ebenso betreute er kirchenmusikalische Gruppen und arbeitete in mehreren Fachgruppen mit.
Den bestehenden Propstei-Kirchenchor übernahm er 1989. Er führte die Sängerinnen und Sänger auch an schwierige Kompositionen her-an. Dafür und für seine vielfältige kirchenmusikalische Arbeit wurde ihm bei seiner Verabschiedung gedankt.
Diese Arbeiten sollen nun von seinem Nachfolger Simon Daubhäußer weiter geführt werden. Der 28-jährige Organist und Chorleiter beendete sein Kirchenmusikstudium 2006 an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Darüber hinaus studierte er Orgelliteraturspiel und Gesangspädagogik. Seit 2009 war er als Seelsorgebereichsmusiker in Refrath bei Köln tätig.
Er belegte Meisterkurse bei Jean Guillou, Jan Laukvile, Uwe Gronostay und Dieter Kurz. Zu seinen bisherigen Aufgaben zählten unter anderem die Leitung von Chorgruppen mit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen sowie gelegentlich die Gottesdienst-Gestaltung mit Ensembles der Kölner Dommusik.
„Bei der Gottesdienstgestaltung ist mir als Kirchenmusiker – in Dortmund mit der großen Sauer-Orgel – ein sehr vielseitiges Instrument an die Hand gegeben, was ich in erster Linie für eine bereitende und abwechslungsreiche Liedbegleitung nutzen möchte“, freut sich Daubhäußer auf seine neue Aufgabe. Außerdem hat er bereits viele Konzert-ideen auch für „neue Klangeindrücke der Königin der Instrumente“.







