kfd Drei-Tiefenbach feiert 100-jähriges Bestehen
Schwerpunkt Ökumene
Netphen-Dreis-Tiefenbach. Mit einem Festgottesdienst in der Namen-Jesu-Kirche feiert die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) Dreis-Tiefenbach mit ihrem Präses Dechant Werner Wegener an diesem Sonntag, 15. Juni, ihr 100jähriges Bestehen.
Der größte Frauenverband in Deutschland brachte auch in Netphen seit 1908 Frauen zusammen, die den Austausch zwischen den Generationen wollen, mit Frauen in anderen gesellschaftlichen Gruppen und zwischen Frauen in allen Lebensformen. Pfarrer Keiter von Netphen gründete den „Katholischen Mütterverein“ in der Pfarrei St. Martin in Netphen, dem die Dreis-Tiefenbacher Frauen zu dieser Zeit angehörten. Dem ersten Vorstand des neu gegründeten Vereins gehörten damals drei Frauen aus Netphen an sowie Elisabeth Günther aus Dreis-Tiefenbach.
Im Jahre 1931 wurde der Mütterverein in Dreis-Tiefenbach gegründet. 1934 fand die Gründungsversammlung des Elisabeth-Vereins statt. Zu der Zeit hatten beide Vereine einen gemeinsamen Vorstand und unternahmen Wallfahrten und Ausflüge gemeinsam. Anna Krämer war zu dieser Zeit Vorsitzende und übte das Amt bis 1961 aus. Ihr folgte Aenne Michel bis 1968.
Bei der Jahreshauptversammlung am 14. Februar 1968 wurde auf Vorschlag des Pfarrvikars Heinz-Günther Dimmerling in beiden Vereinen ein eigener Vorstand gewählt. In diesem Jahr verabschiedete der Verband eine neue Satzung und mit ihr den neuen Namen „Katholische Frauengemeinschaft Deutschland“ (kfd). Es folgten als Vorsitzende in den Jahren ab 1968 Ingeborg Stettner, ab 1977 Irene Scholze, ab 1981 Anneliese Flender, ab 1987 Jutta Oehm, im Jahr 1993 übernahm ein Team den Vorsitz und 1994 übernahm Marianne Schneider das Amt der Vorsitzenden. Mit ihren 39 Jahren war sie eine der jüngsten Vorsitzenden im Dekanat. Bis heute hat sie den Vorsitz inne, zusammen mit der 2. Vorsitzenden Marianne Lutz, die jetzt 37 Jahre lang bei der kfd Dreis-Tiefenbach verschiedene Aufgaben übernommen hat. „Seit Beginn der Eigenständigkeit 1968 legte die kfd den Schwerpunkt auf die Bildungsarbeit“, erklärt die Vorsitzende. „In den letzten Jahren ist unser Schwerpunkt die Gestaltung von Gottesdiensten in den verschiedensten Formen: Früh- und Spätschicht zu bestimmten kirchlichen Anlässen sowie Teilnahme an Wallfahrten und alternativen Fußwallfahrten“, so Marianne Schneider.
Besonderen Wert legt der Vorstand auf die Ökumene, auf eine gute Zusammenarbeit mit den evangelischen Frauen. So gestalteten evangelische und katholische Frauen seit 1972 den Gottesdienst am Weltgebetstag. Zum zweiten Mal fand in diesem Jahr eine Auftaktveranstaltung eine Woche vor dem Weltgebetstag statt. „Seit 1993 findet jedes Jahr ein gemeinsames Frauenfrühstück in der Dreisbachhalle statt. Im Durchschnitt beteiligen sich 140 Frauen daran“, erzählen Marianne Lutz und Marianne Schneider. Juliane Mütherig







