Aktuelle Ausgabe
2012-20

Erzbischof Becker eröffnet Werler Wallfahrtssaison

Pilgern zum Gnadenbild

Zu ihr werden auch in diesem Jahr wieder zehntausende Pilger pilgern: das Gnadenbild der Muttergottes samt Jesus-Kind in der Werler Basilika. Foto: Vieler

Werl (ber). Unter dem Leitwort „Ich weiß, wem ich glaube“ (2 Tim 1,12) beginnt an diesem Freitag, 1. Mai, die Wallfahrtszeit 2009 in Werl. Um zehn Uhr wird der Paderborner Erzbischof die diesjährige Wallfahrt zum Gnadenbild der Muttergottes mit einem Pontifikalamt in der Basilika eröffnen.

Wie alle nordwestdeutschen Wallfahrtsorte im Paulusjahr 2009 steht auch die Werler Saison unter seinem Ausspruch: „Ich weiß, wem ich glaube.“ Pater Ralf Preker, für den es das zweite Jahr als Wallfahrtsleiter in Werl ist, begründet diese Wahl: „Gerade in Zeiten von Wirtschaftskrise und kirchlichen sowie gesellschaftlichen Umbrüchen, spricht aus diesem Leitwort eine sehr große Gewissheit.“ Zudem sei dieser Satz sehr eng mit Marias „Ich bin die Magd des Herrn“ verknüpft.
Nach der Eröffnung durch Erzbischof Hans-Josef Becker am 1. Mai werden in Werl  bis zum Ende der Wallfahrtszeit am 1. November täglich Pilgergruppen erwartet. Ihre Größe reicht von zwanzig bis über tausend Personen. So kamen im vergangenen Jahr nach vorsichtiger Schätzung von Ralf Preker an die hunderttausend Menschen nach Werl, um vor dem Gnadenbild der Maria zu beten. Eine Zahl, die der gebürtige Werler sich auch für 2009 erhofft.


23.05.2012
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