Entsendungsgottesdienst zum Abschluss der Grundausbildung
Notfallseelsorge stockt auf
Dortmund (pdp). Über 14 neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freut sich die ökumenische Notfallseelsorge in Dortmund. Zum Abschluss ihrer Grundausbildung wurde für die neuen Notfallseesorgerinnen und Notfallseelsorger ein Entsendungsgottesdienst gefeiert.
Zusammen mit den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen nun 34 Menschen bereit, um Dienste in der ehrenamtlichen Notfallseelsorge zu übernehmen. Sie leisten Hilfe für Angehörige bei Unfällen, Selbsttötungen oder anderen schweren Krisenereignissen. Die Notfallseelsorger kümmern sich um die Angehörigen, wenn der Rettungsdienst wieder geht und noch keine Freunde und Verwandte Beistand leisten können. Für diese Arbeit erhalten sie eine qualifizierte Ausbildung und professionelle Begleitung.
An elf Terminen wurden die Ehrenamtlichen mit einem Grundkurs auf diese Situationen vorbereitet. Unterschiedliche Einsatzsituationen, wie ein häuslicher Todesfall mit unklarer Todesursache oder das Überbringen einer Todesnachricht gehörten zu den Themen des Grundkurses. Außerdem erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Einführung in die Psychotraumatologie. Ferner ging es um das Verhalten an einer Einsatzstelle und die Organisationskunde von Feuerwehr und Rettungsdienst. Vorgestellt wurden darüber hinaus medizinische Grundlagen und Möglichkeiten der psychosozialen Betreuung von Betroffenen bei einem plötzlichen Kindstod. Der Umgang mit den eigenen Belastungen war ebenfalls ein Thema.







