Aktuelle Ausgabe
2012-5

Gerhard Flöpser stellt für jedes Jahr ein interessantes Programm für die Mitglieder zusammen

Mit dem KAB-Kulturring ins Kabarett

Mit eventuellen Überschüssen aus dem Kulturring wird die Bildungsarbeit der KAB unterstützt. Foto: Steinhofer

Dortmund. „Beim Besuch von zwei Vorstellungen haben Sie den Mitgliedsbeitrag wieder raus“, lockt Herbert Pielucha Kulturfreunde in Dortmund. Er ist Vorsitzender des Vereins „Arbeiterbildung – Freunde und Förderer der KAB Dortmund e.V.“. Dieser Verein betreibt ein Kulturbüro, das seinen Mitgliedern für 31,-- Euro Jahresbeitrag vergünstigten Zugang zu allen Angeboten des Dortmunder Theaters vermittelt. 

von Meinolf Steinhofer 

Gerhard Flöper, bei dem die organisatorischen Fäden zusammenlaufen, stellt die Angebote einmal im Jahr auf einem Bestellbogen zusammen und sendet ihn an rund 700 Kulturinteressierte. Sie können dann aus allen Angeboten des Dortmunder Theaters, also aus Oper und Operette, Musical und Ballett und dem Schauspielhaus auswählen.

Zu einem weiteren Standbein dieses Kulturringes hat sich das Kabarett entwickelt. Dazu fährt Herbert Pielucha in das Katholische Soziale Institut nach Bad Honnef, wo die humorvollen Akteure einmal im Jahr ihr Programm vorstellen. Aus diesem bundesweiten Angebot wählt er Kulturschaffende aus, schließt Verträge und holt sie so in den Operntreff nach Dortmund.

In diesem Jahr stehen fünf Veranstaltungen dieser Art auf dem Programm. Darunter ist der Vertreter für gehobenen Blödsinn, Matthias Brodowy,  „Offenbarung“ heißt sein Programm am 14. Dezember.  Im April 2011 kommt Clajo Hermann, ein Mann in der zweiten Midlife-Crise, nach Dortmund und berichtet über seine Erfahrungen über das „Älter werden, ohne den Mut zu verlieren“.

Da jedes Mitglied mehrere verschiedene Vorstellungen im Theater oder beim Kabarett besuchen kann, kommen am Ende der Saison rund dreitausend abgerechnete Veranstaltungen zusammen. Da bleibt auch für das Kulturbüro ein gewisser Gewinn. Nach der Satzung des Vereins wird dieser Betrag als Fördermittel für die Bildungsarbeit der KAB-Vereine zur Verfügung gestellt. „Wir unterstützen damit die Bildungsarbeit“, umreißt  Herbert Pielucha das Ziel des Vereines. Lädt eine Dortmunder KAB-Gruppierung einen Referenten ein, kann über den Verein der Freunde und Förderer ein Zuschuss beantragt werden. Reichen die erwirtschafteten Gelder aus, wird auch schon mal ein Familienbildungswochenende gesponsert. So fördert die Teilnahme an hochwertigen Theater- und Kabarettangeboten letztlich die Weiterbildung von KAB-Mitgliedern in Dortmund. 

Das Kulturbüro/Besucherring der KAB Dortmund, Propsteihof 10, 44137 Dortmund ist montags und mittwochs zwischen 9.30 Uhr und 13.00 Uhr unter der Telefonnummer 02 31 /1 84 81 54 erreichbar und über: kulturbuero@kab-dortmund.de


04.02.2012
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