NRW-Staatssekretärin Dr. Marion Gierden-Jülich besuchte Katholische Bildungsstätte
Mehr Bildung für Benachteiligte
Dortmund (pdp). Dr. Marion Gierden-Jülich, Staatssekretärin im NRW-Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration war in der Katholischen Bildungsstätte für Erwachsenen- und Familienbildung (KBS) zu Gast. Bei ihrem Besuch ging es vor allem um Bildungskonzepte für Familien und Eltern, die mit dem herkömmlichen Angebot nicht erreicht werden.
Gemeint sind Familien und nicht selten alleinerziehende Mütter oder Väter, für die Bildung nicht zum Alltag gehört. Ihr Alltag ist vielmehr geprägt von einer Vielzahl von Problemen und sie verfügen in der Regel über nur wenige Kenntnisse zur Förderung von Interessen und Fähigkeiten ihrer Kinder.
In der Zusammenarbeit mit 14 Familienzentren in Dortmund ist die KBS bislang Vorreiter bei den Bildungsangeboten für diese Zielgruppe. Eltern-Kind-Kurse, Elternkompetenzkurse, Kurse zur Werteorientierung und im Bereich Gesundheit, Ernährung und Hauswirtschaft bietet die KBS in ihrer Einrichtung und in den Familienzentren an. Dies hat den Vorteil, dass die Eltern und Kinder vor Ort erreicht werden und nicht eine für sie zunächst unbekannte Bildungseinrichtung aufsuchen müssen. „Die Gesundheits- und Hauswirtschaftskurse beispielsweise dienen der ersten Orientierung in der Fürsorge für die Familie, denn ein geregelter Tagesablauf, gesunde Ernährung und die Fähigkeit, Mahlzeiten selbst kochen zu können, sind bei weitem nicht mehr selbstverständlich“, erläutert Konstanze Böhm-Kotthoff, Leiterin der KBS Dortmund.
Auf den Erfahrungen mit solchen sogenannten „niederschwelligen“ Angeboten möchte die Katholische Bildungsstätte nun weiter aufbauen und stellte dazu Staatssekretärin Dr. Gierden-Jülich weitergehende Überlegungen der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung im Erzbistum Paderborn (KEFB) vor. Diese sehen am Standort Dortmund den Ausbau von Bildungsangeboten vor, die die Erreichbarkeit sozial benachteiligter Familien im Blick haben.
Ein weiteres Thema des Gesprächs war die Finanzierung der Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen.







