Bundesvorsitzende Opladen sprach vor Diözesanversammlung in Soest über Leitbild
Marlis Meermeier neue kfd-Vorsitzende
Soest. „Da habe ich einfach mal Ja gesagt“. Dieser Satz mit dem Maria Theresia Opladen nach ihrer Wahl zur Bundesvorsitzenden der kfd zitiert worden war, habe auch sie inspiriert. Und so habe sie sich nach vier Jahren im Diözesanvorstand einfach getraut, sich als Vorsitzende zur Wahl zu stellen, hatte die Paderbornerin Marlis Meermeier in ihrer persönlichen Vorstellung gesagt. Mit überzeugender Mehrheit folgten die Delegierten der Diözesanversammlung ihrem „Ja“ und wählten sie an die Spitze ihres Verbands, als Nachfolgerin von Anna-Maria Mette, die nach acht Jahren vom Amt der Vorsitzenden zurücktrat.
von Christian Schlichter
„Ich hatte nie Zeit, darüber nachzudenken, wie es mir geht.“ Anna-Maria Mette fand klare Worte, als sie sich bei der Delegiertenversammlung der Katholischen Frauengemeinschaft im Erzbistum am vergangenen Samstag von ihrem Amt als Vorsitzende verabschiedete. „Lassen Sie sich in den Vorstand wählen und die Zeit vergeht wie im Fluge“, schilderte die 59-Jährige einige ihrer Erlebnisse aus acht Jahren an der Spitze des mit über 150000 Mitgliedern mit Abstand stärksten Verbandes im Erzbistum. Sie habe das Bistum wirklich im Detail kennengelernt, berichtete sie von mancher Erdkundestunde auf dem Weg zu einzelnen Veranstaltungen. „Ich habe aber auch viel zurückbekommen“, beschrieb sie viele positive Erlebnisse, „Dinge, die man mit Geld nicht kaufen kann“.
Trotz Wintereinbruchs in der Nacht zuvor hatten sich über 80 Frauen in der Soester Stadthalle getroffen, um über die neue Spitze ihres Verbandes abzustimmen. Mit dabei war auch die frischgebackene Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen aus Bergisch-Gladbach. Sie sprach am Nachmittag über das neue Leitbild, das bei der jüngsten Bundesversammlung verabschiedet worden war.
Einen ganzen Vormittag brauchten die Frauen, um den neuen, nach einer Satzungsänderung um zwei Personen erweiterten Vorstand zu wählen. In der Ablösung ihrer Vorsitzenden votierten sie dabei für die 52-jährige Marlis Meermeier aus Paderborn-Sande. Die gelernte Kriminalbeamtin ist verheiratet und hat vier Kinder. Im kfd-Vorstand ist sie seit vier Jahren, bislang verantwortlich für die Bildungsarbeit sowie die Koordination der Praxisbegleitung.
Großen Applaus erhielt Christa Florenz für ihr Engagement, sie wurde als stellvertretende Vorsitzende bestätigt, neu hinzugewählt wurde in diese Position Inge Dahlbüdding-Heintel. Sechs weitere Frauen komplettierten den Vorstand, in den auch wieder Crista Mertens aus Rüthen als Geistliche Begleiterin gehört. Neben diesen Wahlen bestimmten die Delegierten auch weitere 15 Mitglieder für den Diözesanausschuss. Das Gremium kontrolliert stetig die Geschäfte des Vorstandes.







