Aktuelle Ausgabe
2012-20

Erzbischof Hans-Josef Becker besuchte Gymnasien in Neheim und Arnsberg

Klares Profil katholischer Schulen

Wo sonst nur für Fußballer Platz ist, verewigte sich Erzbischof Hans-Josef Becker am St.-Ursula-Gymnasium in Neheim mit einem Autogramm.

Neheim/Arnsberg. Mit Besuchen des St.-Ursula-Gymnasiums in Neheim und des Mariengymnasiums in Arnsberg hat Erzbischof Hans-Josef Becker seine Rundreise durch die 18 vom Erzbistum getragenen Schulen abgeschlossen. Der Erzbischof betonte die Bedeutung eines eindeutigen Profils der vom Erzbistum getragenen Schulen. Die erfreulich hohen Anmeldezahlen seien ein deutliches Zeichen für ein gutes Angebot der katholischen Schulen. 

Die Besuche begannen jeweils mit einem Gottesdienst. Am St.-Ursula-Gymnasium in Neheim ging der Erzbischof durch einige Klassen und Kurse im Kunst-, Chemie- und Informatikunterricht, lernte die Bläserklasse und das Projekt „Miramar“ des Arbeitskreises „Unsere Welt“ kennen. Von den Entwürfen des Kunstkurses der Stufe 13 zum Thema „Design“ war er so angetan, dass er die Schülerinnen zu einer Ausstellung ihrer Werke im Generalvikariat in Paderborn einlud.

Beim Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11 ging Becker auch auf persönliche Fragen zu seinem Amt als Priester und Bischof, zu seinem Arbeitsalltag und zu Erlebnissen aus Kindheit und Jugend ein.

Besonderen Wert legte der Erzbischof jeweils auf die Begegnung mit dem Lehrerkollegium; er sprach allen Mitarbeitern seinen Dank aus für die täglich geleistete verantwortungsvolle Arbeit im Dienste der jungen Menschen, die sich nicht nur auf die Vermittlung von Unterrichtsstoff beziehe, sondern den ganzen Menschen im Blick habe: „Ich habe heute Morgen in den Begegnungen mit den Schülerinnen und Schülern erfahren, dass diese Arbeit sich lohnt!“, so der Erzbischof.

Im Forum des Arnsberger Mariengymnasiums segnete Erzbischof Becker eine vom Paderborner Künstler Josef Rikus geschaffene Marienstele. „Wir werden die Marienstele in unserem Lebensraum Schule gut bewahren, wir werten sie als Zuwendung im Sinne unseres Namens. Als Mariengymnasium sind wir der ‚Mutter Gottes‘ in besonderer Weise verbunden“, sagte Schulleiterin Annemarie Ostermann-Fette.  

Im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern des Grundkurses Religion der Jahrgangsstufe 13 betonte Erzbischof Becker die Notwendigkeit, sich gegenseitig im Glauben zu stärken, sich miteinander in Glaubensfragen auseinander zu setzen und um den Glauben zu ringen.

Er forderte dazu auf, den Glauben miteinander zu teilen, aber auch das Gespräch über Glaubenskrisen nicht auszublenden. Gut vorbereitet mit einem umfassenden Fragenkatalog führten die Schüler des Grundkurses Religion ein lebhaftes Gespräch mit dem Erzbischof, der sich über das Interesse der Schüler freute: „Das Gespräch mit euch und der Besuch hier an der Schule ist wie ein Feiertag für mich!“


23.05.2012
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