Annentag in Brakel verbindet kirchliche und weltliche Tradition
Kirmes im Zeichen von Mutter Anna
Brakel. Der Annentag in Brakel ist nicht nur die größte Kirmes im Weserbergland, sondern auch einer der höchsten Feiertage für die Katholiken in der Nethestadt. Denn die Verehrung der „Mutter Anna“ zählt zu den ältesten Festen in ganz Deutschland. Das kirchliche und weltliche Fest mitten in der historischen Altstadt findet vom 1. bis 4. August statt.
Los geht es aber bereits am Donnerstag, 31. Juli, 19.30 Uhr, mit einem ökumenischen Bittgang zur Annenkapelle an der Ostwestfalenstraße. Die kleine Kapelle steht im Mittelpunkt der Annenverehrung in Brakel. Seit 1700 pilgern Gläubige zu dem Barockbau, um dort zu beten. Höhepunkt des kirchlichen Teils des Annentages ist die Prozession am Sonntag, 3. August mit anschließendem feierlichen Hochamt. Festprediger ist der Kolping-Bundespräses Msgr. Alois Schröder. Treffpunkt ist um 9 Uhr an der Pfarrkirche St. Michael.
Beliebte Tradition in Brakel ist die Mischung aus Kirche und Kirmes. Der Jahrmarkt eröffnet am Freitag, 1. August ab 16 Uhr seine Pforten. Mehr als 280 Schausteller und fliegende Händler haben sich angesagt. Ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm sorgt für Stimmung.
Beim Kram- und Viehmarkt (Montag, 4. August ab 7 Uhr) werden auch heute noch per Handschlag die Geschäfte abgeschlossen. Von 9 bis 14 Uhr findet wie in den vergangen Jahren an diesem Tag auch das Annentags-Café der Caritas vor der Kapuzinerkirche statt.Der Erlös ist für den Therapiebereich der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche bestimmt.
Am Abend erwartet die Besucher ein „Prachthöhenfeuerwerk“ in den Bredenwiesen. Der Annentag endet mit der Dankmesse am Dienstag, 5. August, um 19.30 Uhr an der Annenkapelle. jon
Weitere Informationen zum Annentag in Brakel gibt es im Internet unter www.annentag.de







