Aktuelle Ausgabe
2012-20

Taufpastoral in St. Marien Herne-Eickel lud zur gemeinsamen Feier ein

Kinder und Eltern an Taufe erinnert

Die Taufkerze stand im Mittelpunkt der Andacht.

Herne. Zum dritten Mal lud jetzt der Taufbesuchsdienst der Pfarrgemeinde St. Marien Herne-Eickel – unterstützt von der Caritas-Konferenz – alle getauften Kinder der letzten Monate mit ihren Familien zum „Tauferinnerungsfest“ ein. 

In einem Krabbelgottesdienst wurde an die Taufe erinnert. Die Andacht stand in diesem Jahr unter dem Symbol des Lichtes. Gemeinsam wurde die Taufkerze noch einmal betrachtet und spielerisch erarbeitet. Zur Erinnerung durften die Kinder diese Kerze mit nach Hause nehmen.

Beim anschließenden Kaffeetrinken im Gemeindezentrum hatten die Familien dann die Möglichkeit, Kontakt zu den bestehenden Mutter-Kind-Gruppen aufzunehmen, die Aufgaben der Caritas-Konferenz kennenzulernen und Auskunft über das Gemeindeleben zu erhalten. Ebenso stand ein Mitarbeiter des Kindergartens zur Verfügung, um einen Einblick in den Kindergartenalltag geben zu können. 

Der Nachmittag diente vor allem dem gegenseitigen Kennenlernen, dem Erfahrungsaustausch rund um die Kinder und der neuen Familiensituation.

Schon vor mehr als 20 Jahren hatte die Caritas-Konferenz der Gemeinde St. Marien Herne-Eickel die Idee, Kinder, die das Sakrament der Taufe empfangen, zu besuchen. Daraus ist der Taufbesuchsdienst entstanden. Nur wenig später wurde auch die erste Mutter-Kind-Gruppe ins Leben gerufen. Zwei Mitarbeiterinnen, Frau Spickenreuther und Frau Buchholz, machten es sich zur freudigen Aufgabe, den Besuchsdienst zu übernehmen. Bei der Taufe überreicht ein Mitglied des Pfarrgemeinderates, stellvertretend für die Kirchengemeinde, eine Bibel als Willkommensgeschenk. Der Besuch der Damen erfolgt in der Regel einige Tage später.

Bereits beim Taufgespräch werden die Eltern des Kindes von Pfarrer Erik Richter auf das Konzept hingewiesen. Die Frauen beglückwünschen dann die Familie zur Taufe und heißen den Täufling in der Gemeinde ebenfalls willkommen.

Das Taufkind erhält ein Buchpräsent und die Eltern bekommen Informationsbroschüren und wichtige Auskünfte über kindgerechte Gottesdienste, Mutter-Kind-Gruppen und den Gemeindekindergarten.

In den meisten Begegnungen kommt es zu einem regen Austausch mit den jungen Eltern, manchmal werden auch wertvolle Ratschläge und Tipps weitergegeben. Frau Spickenreuther und Frau Buchholz liegt es aber auch am Herzen, unter Umständen Hilfe zu leisten, zum Beispiel bei bestehender finanzieller Not der Familien oder alleinerziehender Mütter. Hier springt die Caritas-Konferenz unterstützend ein. Selbstverständlich gehen die Frauen dabei äußerst diskret vor.

Damit auch die Gemeinde Anteil daran nehmen kann, dass ein Kind durch die Taufe in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen wurde, gibt es in der Kirche eine Stellwand mit Fotos und Namen der Täuflinge.


23.05.2012
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