Halbzeit auf dem Weg zur Perspektive 2014 / Diözesanes Forum mit Erzbischof Becker in Paderborn
„Jetzt ist Zeit für eine Zwischenbilanz“

- Zwischenbilanz ziehen: Wie beim Priestertag im Frühjahr wird das Erzbistum die Ergebnisse der vergangenen Beratungen gebündelt präsentieren. Foto:Schlichter
Paderborn (eb). Vor fünf Jahren, im Oktober 2004, hat Erzbischof Hans-Josef Becker die Perspektive 2014 vorgelegt. Sie verstand sich als Richtungsanzeige, wie sich das Erzbistum in den kommenden zehn Jahren entwickeln sollte. Generalvikar Alfons Hardt rief damals alle Interessierten im Bistum auf, sich an der Umsetzung der „Perspektive 2014“ zu beteiligen. Nun gibt es eine Zwischenbilanz, Termin dazu ist der 21. November im Paderborner Heinz-Nixdorf-Forum.
Fünf der im Jahr 2004 anvisierten zehn Jahre auf dem Weg zur Perspektive 2014 sind nun vorbei. „Jetzt ist es Zeit für eine Zwischenbilanz“, erklärt Erzbischof Hans-Josef Becker: „Welche zentralen Erkenntnisse lassen sich aus den vielen Eingaben und Aktivitäten im Rahmen der Perspektive 2014 formulieren? Was beschäftigt die Leitung des Bistums nun, angesichts all dessen, was in den vergangenen fünf Jahren an vielen Stellen im Bistum in Gang gesetzt und der Bistumsleitung vorgelegt wurde?“ will der Erzbischof erläutern. „Welche Folgerungen müssen für die nächsten Jahre gezogen werden?“, lautet die zentrale Frage dabei.
Die Zwischenbilanz soll dabei helfen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Deshalb finde sie auch nicht hinter verschlossenen Türen statt, sondern im Rahmen eines „Diözesanen Forums“, einer großen Tagesveranstaltung, heißt es aus den Kreisen der Planer. Erzbischof Becker werde dazu am 21. November 2009 ins Heinz-Nixdorf-Forum nach Paderborn einladen. „Multiplikatoren und Querschnittszielgruppen“ aus dem gesamten Erzbistum seien bereits gebeten worden, sich diesen Tag zu reservieren.
„Dieser Tag wird beides sein: Rückblick und Ausblick.“, stellt Domvikar Dr. Michael Bredeck klar. Wo die entscheidenden Herausforderungen für das Bistum liegen, sei auf breiter Basis durch die Beiträge und Eingaben in den vergangenen fünf Jahren ziemlich klar geworden. Mit der Neuordnung der Pfarreien und Pastoralverbünde zum Beginn des nächsten Jahres sei „eine klare Zäsur gegeben“. „Ohne Entscheidungen für Schwerpunkte, aber auch Nachrangiges geht es dann nicht mehr. Um das zu erreichen, müssen nach und nach klare, transparente und verlässliche Grundlagen für alle Ebenen des Bistums entwickelt werden“, beschreibt Bredeck, der Geschäftsführer der Diözesanen Lenkungsgruppe Perspektive 2014 ist. Die Gruppe existiert seit März (der DOM berichtete) unter Vorsitz des Erzbischofs und soll die grundsätzlichen, strategischen Entscheidungen für das Bistum erarbeiten.
Thomas Klöter aus der Hauptabteilung Pastorale Dienste, der die Vorbereitung der Zwischenbilanz leitet, ergänzt: „Ich freue mich auf einen Tag, durch den im Bistum deutlich werden kann, auf wie breiter Ebene in den vergangenen Jahren nachgedacht und vorgedacht wurde.“ Zugleich solle aber auch deutlich werden, in welche Richtung sich die „diözesane Pastoral entwickeln wird und entwickeln muss.“
Das Tagungskonzept sieht vor, am Vormittag in kurzen Sequenzen die wichtigsten Erkenntnisse und Einsichten aus den vergangenen Jahren gebündelt vorzustellen. Erzbischof Hans-Josef Becker wird darauf am Nachmittag antworten, gemeinsam mit Verantwortungsträgern aus verschiedenen Bereichen im Generalvikariat. Dabei wird er dann auch die drei Zielfelder der „Perspektive 2014“ präzisieren.






