Aktuelle Ausgabe
2012-20

DJK-Sportverband und „wir4kids“ stellen Zusammenarbeit vor

Gemeinsam gegen Übergriffe

Setzen sich gemeinsam für starke Kinder und gegen sexualisierte Gewalt ein (v. l.): Monika Neuhoff, 1. Vorsitzende des Vereins „wir4kids“, Hans-Peter Esch, Sport- und Jugendbildungsreferent des DJK-Sportverbandes, und Christiane Köhne, Referentin von „wir4kids“. Foto: pdp

Dortmund (pdp). Zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Übergriffen im Sport hat der katholische DJK-Sportverband, Diözesanverband Paderborn e.V., eine Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Verein „wir4kids“ begonnen. Die Kooperation bei der Aus- und Weiterbildung von Trainern, Übungsleitern und Leitungskräften stellte der DJK in seiner Geschäftsstelle in Dortmund vor. 

Zusammen mit fachkundigen Referentinnen, wie Christiane Köhne, möchte der DJK-Sportverband die Selbstbehauptung der Kinder fördern sowie Trainer, Übungsleiter und weitere Mitarbeiter für das Thema sensibilisieren. Im September wird es dazu eine Übungsleiter-Fortbildung geben. Sportreferent Hans-Peter Esch kündigte außerdem an, dass die Bekämpfung von sexualisierter Gewalt fester Bestandteil der Übungsleiterausbildung werde. 

Monika Neuhoff, Vorsitzende von „wir4kids“ erläuterte, worauf es ankommt: „Zum einen ist es wichtig, Kinder stark zu machen, damit sie deutlich sagen, was sie nicht wollen.“ Solche Selbstbehauptungsübungen ließen sich gut in eine Sportstunde einbauen. Zum anderen gehe es darum, die Trainer und Übungsleiter zu schulen, wie sie bei einem Verdacht auf sexuelle Gewalt richtig reagieren könnten. 

Für Hans-Peter Esch ist es darüber hinaus wichtig, einer gewachsenen Unsicherheit bei Trainern und Übungsleitern entgegenzuwirken. Viele -wüssten nach zahlreichen Berichten über Missbrauchsfälle nicht mehr, ob sie ein Kind noch in den Arm nehmen dürften. Daher wird es in den Schulungen auch um Verhaltensregeln gehen, die Trainerinnen und Trainer vor falschem Verdacht schützen sollen. 

 


23.05.2012
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