Aktuelle Ausgabe
2012-20

Neues Altenheim St. Franziskus mit 60 modernen Plätzen eingeweiht

Ein christlich geprägtes Haus

Weihbischof Matthias König und Schwester M. Hildegarde Voß, Provinzoberin der Franziskanerinnen Salzkotten, entzündeten an fünf Stellen Weihrauch auf dem Altar der Kapelle.

Marsberg-Beringhausen. Weihbischof Matthias König weihte jetzt die Kapelle und segnete das neu gebaute Altenheim St. Franziskus in Marsberg-Beringhausen. Der hochmoderne Neubau dient als Ersatz für das bisherige Altenheim St. Franziskus und wurde im Januar 2010 von den Bewohnerinnen und Bewohnern bezogen. 

„Wenn man auf den Hof kommt, erkennt man am Kreuz der Kapelle, dass es sich um ein eindeutig christlich geprägtes Haus handelt“, hob Weihbischof König hervor. Zur Weihe des Altars entzündete er Weihrauch an fünf Stellen auf dem Altar. Ambo, Tabernakel und Altar stammen aus der Künstlerwerkstatt der Brüder Michael und Chris-tof Winkelmann. 

60 statt bisher 42 Altenheimplätze stehen im neuen Altenheim St. Franziskus zur Verfügung. „Seit März sind alle Plätze belegt“, freut sich Schwester M. Arnoldis Straßfeld, Geschäftsführerin des Altenheims der Franziskanerinnen Salzkotten. Das neue Haus sei nicht nur geräumiger, sondern in jeder Hinsicht moderner und besser auf die Bedürfnisse alter Menschen ausgerichtet. 

Architekt Andreas Breithaupt spricht von einem „Haus mit Wohlfühlcharakter“. Damit meint er die vielen kleinen Details, die dazu beitragen sollen, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner im neuen Altenheim zu Hause fühlen. Bis auf den Boden reichende große Fenster lassen viel Licht herein, das zusammen mit den Holzmöbeln und den warmen Farben der Fußböden und Wände für eine angenehme Atmosphäre sorgt. 

Das Lichtkonzept  berücksichtige neueste Forschungsergebnisse, nach denen sich Helligkeit positiv aktivierend auf die Bewohner auswirke.

Der große Garten im Innenhof und entlang des Erdgeschosses ist speziell auf die Bedürfnisse von an Demenz erkrankten Menschen abgestimmt. 

Jeweils zwölf Bewohnerinnen und Bewohner in einer Gruppe leben in einem der fünf Wohnbereiche. Diese sind durch einen Gemeinschaftsbereich, bestehend aus einem Aufenthaltsraum sowie einem gemeinsamen Koch- und Essbereich, miteinander verbunden.

 

 


22.05.2012
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