Briloner helfen bei medizinischen Einsätzen in Peru
Der Unimog kam durch
Brilon (jon). Vergangenes Jahr spendeten die Briloner „Freunde der Indios von Peru“ dem von einem Deutschen in Peru neu gegründeten Krankenhaus „Diospi Suyana“ zwei Unimogs für den Krankentransport (Der DOM berichtete). Nun konnte der Briloner Unimog seine Stärken bei einem Hilfseinsatz in den Anden voll ausspielen.
Als in einem abgelegenen Gebiet ein Team von 25 Mitarbeitern von Diospi Suyana auf dem Weg zu einem Indianerdorf war, blieben drei Fahrzeuge im Schlamm stecken. Die Marbeiter mussten den Weg zu Fuß fortsetzen. Lediglich der unverwüstliche Unimog, der in Brilon instand gesetzt worden war, kam durch. Der Matsch war für ihn kein Problem. So kamen wichtige Medikamente, Essen und Spielzeuge unversehrt im Indianerdorf Totoray an – sehr zur Freude der Bewohner. Diesen Bericht aus den Anden erhielten die Briloner Freunde der Indios von Peru kürzlich. Unter der Leitung von Dr. David Brady vom Hospital Diospi Suyana wurde anschließend in den Klassenzimmern die Sprechstunde abgehalten. Ärzte und Krankenschwestern des Teams untersuchten 110 Patienten. Währenddessen lief auf einer nahen Wiese ein Unterhaltungsprogramm für Kinder, verbunden mit einer Andacht. Vor dem Rückmarsch wurden noch die mitgebrachten Geschenkpakete mit Lebensmitteln und Spielsachen verteilt. – „Ein gelungener Einsatz, der wiederholt werden wird“, so das Fazit des Berichts aus Peru.
Das evangelische Missionsspital „Diospi Suyana“ – der Name bedeutet in der Sprache der Quechua-Indianer „Wir vertrauen auf Gott“ – wurde 2007 von dem deutschen Arzt-Ehepaar Martina und Klaus John gegründet und aus Spenden finanziert. Das 50-Betten-Krankenhaus auf 2 600 Meter Höhe ist eines der modernsten Lateinamerikas und steht unter der Schirmherrschaft der peruanischen Präsidentengattin Pilar Nores de García.
Mehr Informationen unter Tel. 0 29 61 / 74 04 16 sowie unter www.diospi-suyana.org







