Aktuelle Ausgabe
2012-20

Ein Wort des Verlegers

„Der DOM bleibt der DOM“

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser!

Der Bonifatius Verlag geht mit der Zeitung Der Dom zu Beginn des Jahres 2010 neue publizistische Wege. Seit dem 1. Januar arbeiten wir noch enger mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) zusammen. Die KNA hat unserer Zeitung auch bisher schon große Teile des Inhalts geliefert. Dazu zählen Nachrichten, Reportagen, Fotos und Hintergrundberichte.
Sie als Dom-Abonnenten und ich als Verleger schätzen seit vielen Jahren die KNA bei den Themen Kirche, Religion, Familie und Gesellschaft als wichtige und zuverlässige Quelle von Informationen. Sie unterscheidet sich in der Auswahl und Bewertung der Nachrichten deutlich von anderen und setzt eigene kirchliche Akzente in der Medienlandschaft.
Im neuen Jahr liefert die KNA dem Dom nun auch fertige Seiten und rundet damit ihr Angebot ab. Als Leserinnen und Leser werden Sie wie bisher zuverlässig über die neuesten Entwicklungen in Rom, Berlin, Brüssel und anderswo informiert. Mit regionalen Journalisten vor Ort wird die KNA außerdem dafür sorgen, dass auch die lokale Berichterstattung aus Paderborn und den Regionen des Erzbistums nicht zu kurz kommt.
Der Erzbischof als Herausgeber hält ebenso wie die Bonifatius Verlag GmbH diesen Weg der vertieften Zusammenarbeit mit der KNA für notwendig und zukunftsweisend. Die Kirchenpresse befindet sich in einer schweren Strukturkrise. Ihre Gesamtauflage ist in den letzten fünf Jahren um 21 Prozent zurückgegangen. Dieser Trend hat auch Paderborn nicht verschont. Trotz neuen Layouts und intensiver Werbemaßnahmen ist die Auflage des Dom unter 40 000 Exemplare gesunken. Neben dem dramatischen Verlust von Abonnenten ist ein Rückgang bei den Anzeigenerlösen zu verzeichnen.
Durch die verbesserten Synergien mit der KNA kann der Verlag Wirtschaftlichkeit und publizistischen Auftrag wieder in die richtige Balance bringen und der Kirchenzeitung ein Überleben aus eigener Kraft am Standort Paderborn ermöglichen. Zugleich musste er sich von der bisherigen Redaktion trennen. Davon sind fünf Redakteure betroffen. Dieser Schritt ist Herausgeber und Verleger nicht leicht gefallen, aber er war unumgänglich. Wir sind den derzeitigen Redakteuren und auch den Vorgängern für die geleistete Arbeit sehr dankbar.
Für die Dom-Leserinnen und -Leser ändert sich nichts. Sie werden die Kirchenzeitung in gewohnter Weise erhalten. Herausgeber und Verlag bitten Sie auch weiterhin um Ihre Treue zum Dom und um eine kritische und konstruktive Begleitung Ihrer Kirchenzeitung.
 
Rainer Beseler
Verleger und Geschäftsführer 


21.05.2012
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