Iserlohner unterstützen Christen seit 15 Jahren
Bischof aus Sumba dankt für Hilfe
Iserlohn. Bischof Dr. Edmund Woga aus Sumba besuchte kürzlich die Pfarrgemeinde Hl. Dreifaltigkeit. Anlass war die seit 15 Jahren bestehende Verbindung der Gemeinde mit den Christen auf der Insel Sumba. Zu Beginn des feierlichen Festhochamtes wurde der Bischof von Pfarrer Wachtmeister und Pfarrer Althaus begrüßt.
In seiner in Deutsch gehaltenen Ansprache übermittelte Bischof Woga herzliche Grüße aus Sumba. Er betonte die tiefe Verbundenheit der Christen auf Sumba mit der Hl. Dreifaltigkeits Gemeinde. Durch das Gebet und durch die materielle Unterstützung erfahren die Christen auf Sumba ganz konkret die Solidarität über die Kontinente hinweg.
Die jährlichen Hungermonate bereiten dem Bischof große Sorgen. Chronische Unterernährung und vielerlei Krankheiten sind die Folge. Ein wichtiges Projekt in der Diözese Weetebula ist die Ausbildung von eigenen Lehrern für Grund und Mittelschulen.
Über Priestermangel braucht sich Bischof Woga in der Diözese Weetebula keine Sorgen zu machen. Jede Pfarrei hat drei bis vier eigene Priester.
Nach dem Gottesdienst hatten die Kirchenbesucher die Möglichkeit zu einem Gespräch mit dem Bischof auf dem Kirchplatz. Im Anschluss daran ging es zu einem gemeinsamen Mittagessen im festlich dekorierten Pfarrsaal, zu dem der „Sumba Kreis“ geladen hatte.
Zur Eröffnung erinnerte Frau Thiel daran, das durch den damaligen Gemeindepfarrer Alwin Linnenbrink vor 15 Jahren die ersten Kontakte zu den Christen auf Sumba geknüpft wurden. Durch die finanzielle Unterstützung der Gemeinde konnten in Gallu Dewa eine lang ersehnte Kirche gebaut werden, für das Krankenhaus in Weetebula Ärzte eingestellt und Krankenschwestern ausgebildet werden.
Aktuell unterstützt die Iserlohner Gemeinde das Ernährungs- und Gesundheitsprogramm für die Kinder in Weetebula und Umgebung von Pater Wagener sowie ein Schulspeisungsprogramm von Pater Paul Hassler.




