Aktuelle Ausgabe
2012-20

Neue Stationen mit heimatlichen Darstellungen in Heid eingeweiht

Beeindruckender Kreuzweg

Weihbischof Matthias König segnete die Stationen des Kreuzweges in Heid.

Heid. Über 350 Gläubige nahmen jetzt in Heid an der Einweihung des neu geschaffenen Kreuzweges teil. Heid gehört mit seiner Filialkirche Sankt Antonius zur Pfarrgemeinde St. Marien Römershagen und ist im südlichstem Zipfel vom Sauerland zu finden.

Bei der Begrüßung sagte der Geschäftsführer des Kirchenvorstandes, Martin Solbach: „Neue Wege gehen!, dieser Spruch hat uns bei der Arbeit immer begleitet.“ In über 1 000 Arbeitsstunden und mit rund 10 000 Euro Geldeinsatz ist etwas Besonderes für alle Gläubigen, Interessierten und die Ortschaft Heid entstanden. Durch die einzigartig schöne und ortsnahe Lage des Kreuzweges  ist die Möglichkeit zur Besinnung und zum Gebet für alle offen.

Die Schönheit der ausdrucksstarken Bilder, die die klassischen Kreuzwegstationen mit zeit- und heimatbezogenen Motiven verbindet, unterscheidet den Heider Kreuzweg deutlich von anderen. Auf den Bildern ist etwa das Krankenhaus in Olpe, das Amtsgericht, Kyrill-Schäden, die Heider Kirche und die Dörnschlade zu sehen. „Sie werden noch vieles beim genaueren Betrachten selbst entdecken“, so Solbach.

Drei Personen hob er zum Dank besonders hervor: Die Ortskünstlerin Ilona Weber, die in zwei Jahren Arbeit diese Bilder gemalt hat. Werner Solbach, der die  Stationen gebaut und dafür 14 Festmeter Holz verarbeitet hat und immer wieder angetrieben hat,  dass der Kreuzweg nun fertig wurde. Manfred Hecken, der als Wegebaumeister 150 Tonnen Schotter mit Hand und Traktor im Wald verteilt hat und diesen wunderschönen Weg gebaut hat. Und natürlich alle Helfer, die den Bau immer wieder mit ihren Einsätzen unterstützt haben.

Ein Dank ging auch an die Waldgenossenschaft Heid für den Platz, die Unterstützung und die Holzstämme.

Alle Beteiligten waren nach der Einweihung sichtlich beeindruckt und Pastor Ludger Vornholz dankte Martin Solbach für sein Engagement, dieses Projekt umzusetzen. Weihbischof Matthias König hob den Einsatz hervor in der heutigen, sicher nicht immer einfachen Zeit für die katholische Kirche, ein neues Zeichen für den Glauben zu setzen und versprach, diesen Kreuzweg bei seinem nächsten Besuch wieder zu beten.


18.05.2012
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