Aktuelle Ausgabe
2012-20

Märkisches Sauerland: Eine-Welt-Mitarbeiter trafen sich

Bald Nachwuchssorgen?

Sorgen wurden beim Treffen der Eine-Welt-Mitarbeiter im Dekanat Märkisches Sauerland geäußert. Gleichzeitig motivierten sich die Teilnehmer gegenseitig, weiter am „weltweiten Netz“ mitzuarbeiten. Foto: privat

Menden. Um Austausch und neue Ideen ging es bei einem Treffen von Mitarbeitern von Eine-Welt-Initiativen mit Ukrich Klauke, dem Leiter des Referates „Mission, Entwicklung, Frieden“ im Erzbischöflichen Generalvikariat.

Bei der Zusammenkunft in Menden wurde schnell deutlich, welche Sorgen die Initiativen derzeit drücken: Beim Nachwuchs und bei der Finanzierung hapert es. In einigen Gemeinden gibt es Sorgen, dass es bald an jüngeren Menschen fehlen könne, die die traditionelle Arbeit der Eine-Welt-Gruppen mittragen möchten. Ebenso problematisch ist die Kürzung von Landesmitteln für „bewusstseinsfördernde Maßnahmen“ in der Eine-Welt-Arbeit. „Es kann nicht sein, dass wir auch noch von den Spenden und Ver­kaufserlösen Geld abschöpfen müssen, um beispielsweise Plakate drucken zu lassen“, formulierte ein Teilnehmer seine Kritik.
Bezüglich der Nachwuchssorgen stellte Klauke fest, dass dem der Trend entgegenstehe, dass immer mehr junge Menschen bereit seien, für eine Zeit ins Ausland zu gehen. So werden in diesem Jahr etwa 60 Jugendliche aus dem Erzbistum als Missionar auf zeit nach Afrika, Asien oder Südamerika gehen. Ebenso verwies er auf die vielen Kontakte, die durch die Eine-Welt-Initiativen auch im Dekanat Märkisches Sauerland in den vergangenen Jahren gewachsen seien: „Von diesem Dekanat aus spannt sich ein weltweites Netz!“



18.05.2012
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