Gottesdienstraum wurde zum fünfjährigen Bestehen umgestaltet und modernisiert
Alles neu in der „jungen kirche“
Dortmund. Langsam verändert das Licht von der Decke seine Farbe. Der weiße Ton wechselt fast unmerklich hin zu einem warmen Orange. Begleitet wird der Lichtwechsel von leiser Musik. „Einfach toll“, freut sich Sarah Winterer, Referentin für Jugend und Familie im Dekanat Dortmund. Auch Pastor Frank Wecker, Gemeindeassistent Hubertus Wand und Anja Beckmann schauen sich um und nicken zufrieden. Der Gottesdienstraum der „jungen kirche dortmund“ an der Gabelsberger Straße präsentiert sich ganz neu.
von Andreas Wiedenhaus
Pünktlich zum fünfjährigen Bestehen des jugendpastoralen Projektes wurden die Umbauarbeiten abgeschlossen. Altar und Ambo sind in Krippenform gestaltet, von Jugendlichen gemalte Bilder schmücken die Wand hinter dem Altar, eine große Glasfassade, auf der Bibelworte zu lesen sind, trennt die „junge kirche“ vom übrigen Gottesdienstraum der Kirche St. Martin. Hinter den Licht- und Toneffekten verbirgt sich neue Computertechnik, die durch einen Beamer mit Leinwand komplett gemacht wird.
„Die Vorschläge für den Umbau wurden vom Team und speziell auch von den Jugendlichen, die die Gottesdienste besuchen, gemacht“, erläutert Pastor Frank Wecker den Hintergrund und die Planungen des Umbaus. Gemeinsam mit dem Architekten und den beteiligten Handwerkern wurden sie dann in die Tat umgesetzt.
Für Sarah Winterer und Hubertus Wand ist es wichtig, dass mit der Umgestaltung die Besucher der „jungen kirche“ noch mehr Möglichkeiten haben, „ihren Glauben in vielfältiger Form zu erleben“: „Hier haben junge Menschen die Möglichkeit, ihre Ideen in ihrer Kirche zu verwirklichen.“ Ein Punkt, der auch Anja Beckmann sehr wichtig ist. Die 18-Jährige besucht die Gottesdienste seit der Gründung der „jungen kirche“ regelmäßig und ist seit einem Jahr ehrenamtlich im Team dabei.







